Taskforce A. Hildmann

Deutschland wird von mehreren Phänomenen überrollt: Einer Pandemie, Leugnern der Pandemie, neuem Antisemitismus und Zweifeln an der Echtheit des Holocausts. Es findet Volksverhetzung statt. Diese ist nach §130 des Strafgesetzbuches strafbar. Um die Täter bzw. einen der Haupttäter aus dem Verkehr zu ziehen, muss er gefunden werden, denn Attila Hildmann ist flüchtig und untergetaucht. Schon seit mehreren Wochen. Der Staatsschutz wirkt unbeholfen. Mit unseren Sinnen, unserer Wahrnehmung und einem Netzwerk hilfsbereiter, spezialisierter Menschen leisten wir Unterstützung im Sinne der Zielfahndung und Detektion. Buckminster NEUE ZEIT gründet die Taskforce A. Hildmann und legt los.

Über die Ausgangslage: Attila Hildmann, zuletzt wohnhaft in Wandlitz, Kreis Barnim Brandenburg, ist 39 Jahre jung und mit seinem Husky Akira zusammen. Für gewöhnlich fährt Hildmann Porsche. Dieses auffällige, gebrandete und somit schnell identifizierbare Gefährt musste er vorübergehend aufgeben und stattdessen auf eine andere Marke umsatteln. Seit Tag 1 des Bekanntwerdens der Corona-Pandemie hat sich die gesuchte Person in gefährlicher und ansteckender Weise radikalisiert. Aufgrund zahlreicher volksverhetzender Auftritte in der Öffentlichkeit und in den sozialen Medien, sind seine Profile weitestgehend unterbunden oder gelöscht. Hildmann stieg auf Telegram um und gründete mit Unterstützung von IT-Leuten die zensurfreie Videoplattform wtube. Gegen Attila Hildmann liegen Hunderte Strafanzeigen vor, die Behörden in Brandenburg sind entweder zu spät oder gar nicht richtig tätig geworden, weswegen das Amtsgericht Tiergarten und der Staatsschutz LKA532 den Fall mit Dutzenden Akten an sich genommen haben. An Hildmanns Wohnort hat es eine Hausdurchsuchung mit der Sicherstellung diverser elektronischer Geräte und Festplatten gegeben. Auch eine Gefährderansprache fand statt. Die Crux an der Geschichte: Attila Hildmann konnte flüchten. Der gegen ihn erlassene Haftbefehl ließ sich nicht rechtzeitig vollstrecken. Wurde Hildmann gewarnt? Gut möglich.

The Team

Berechnet an dem, was Attila Hildmann numerisch qualitativ spärlich an Videomaterial in die Öffentlichkeit gibt, besteht unsere Expertise aktuell aus Charakteren, die zwischen den Zeilen lesen können und überdurchschnittlich gut wahrnehmen. Unser Team kennt sich des Weiteren mit Internettechnologie, Netzwerken, Bildinformationen, Flora, Fauna und Fahrzeugmodellen aus.

MC.N
Schlomo Goldbaum
JT-Green
M.LUFT
Reuther/J
OdRobin

Schlomo Goldbaum über sich und seine Motivation: “Mein Name ist Felix Jungbluth. Ich bin 28 Jahre alt, verheiratet und Vater einer 1 ½ jährigen Tochter. Für mich war früh klar, dass ich beruflich etwas machen möchte, das anderen Menschen in Not so gut wie möglich hilft. Die Liebe zur Medizin und Soziologie ließ mich Fachpfleger für Intensivmedizin werden. Private Schicksalsschläge und eine schwere chronische Erkrankung warfen mich aus der Bahn hin zur Literatur, dem Schreiben, Formulieren und Debattieren. Ich engagiere mich politisch, habe unter dem Pseudonym Schlomo Goldbaum mein eigenes Blog gegründet und blicke der ersten Veröffentlichung in Buchform entgegen. Ein großer Anteil meiner sozialen, politischen und redaktionellen Arbeit betrifft den Kampf gegen Rechts, der sich im Zuge des weltweiten Rechtsrucks und der Corona-Pandemie sehr intensivierte. Besonders antisemitische Verschwörungsmythen und deren rechtsextreme Verbreiter haben zur Zeit enormen Zulauf und eine zunehmend große Reichweite. Einer der größten und wichtigsten Hetzer im deutschsprachigen Raum ist sicherlich der Holocaustleugner und Neo-Nazi Attila Hildmann, der in Deutschland per Haftbefehl gesucht wird. Hildmann hat eine enorme Reichweite, über die er sehr viele Menschen erreicht. Er trägt dadurch massiv zur Radikalisierung der Bevölkerung bei. Jeden Tag können hunderttausende Menschen lesen, wie Hildmann den Holocaust leugnet, sich einen neuen herbeisehnt, Adolf Hitler feiert und die Juden als das absolut Böse verurteilt. Da ich selbst jüdischen Glaubens bin, betrifft mich das auf eine besonders intensive Art. Deshalb ist mir die schnellstmögliche Ergreifung dieses inhumanen, gefährlichen Hetzers enorm wichtig. Wir werden alle legalen Möglichkeiten nutzen, um diesen Menschen zur Verantwortung zu ziehen. Welche Rolle die Behörden dabei spielen, entscheiden sie selbst. Für mich und meine GenossInnen ist klar, dass eine rote Linie überschritten wurde, weswegen ein Handeln auf Seiten der Behörden dringend notwendig ist. Wir halten die Behörden dazu an, unsere Mitarbeit anzunehmen, um zusammen dieses illegale, rechtsextreme, Cyberterror- und Propaganda-Online-Netzwerk unschädlicher zu machen.“

Felix Jungbluth, Schlomo Goldbaum, uebermensch.blog

Manuskript

Ein wichtiger Hinweis vorweg: Unser Team bittet darum, den Artikel und das Manuskript nicht in den sozialen Netzwerken zu teilen, da die Wahrscheinlichkeit besteht, dass die gesuchte Person von den Inhalten erfährt und in Folge dessen ihr Verhalten, ihren Standort oder ihre Ausrüstung ändert. Sachdienliche Hinweise können jederzeit telefonisch, elektronisch und im Vertrauen an unser Büro in Berlin gerichtet werden.

Einstieg in das Geschehen: Als ungünstig kann bezeichnet werden, dass zahlreiches Videomaterial von dem YouTube Account von Attila Hildmann betreiberseitig für immer entfernt wurde. Das macht die analytische Arbeit zu einem Flickenteppich. Chronologisch, und um einen Anknüpfpunkt für die Suche zu haben, setzen wir im Frühjahr/Sommer 2020 an. Einer Zeit, in der Hildmann die hoheitlichen Gewalten Deutschlands noch nicht absichtlich in die Irre geführt bzw. Katz und Maus mit ihnen gespielt hat. Wir dürfen also davon ausgehen, dass Angaben zum Standort, so sie denn benannt und preisgegeben wurden, der Wahrheit entsprechen. Aus der Biographie Hildmanns lesen wir, dass er einst beabsichtigte, in Köln einen Imbiss bzw. eine Snackbar zu eröffnen. Das Vorhaben scheiterte kurz vor Fertigstellung. Hildmann hat demzufolge einen räumlichen Bezug zu Nordrhein-Westfalen und möglicherweise auch ein Netzwerk, das ihn lokal unterstützt. Wir finden Videos, aus denen wir ableiten können, dass sich Attila Hildmann im Mai 2020 anlässlich “wichtiger Corona-Aufklärungsarbeit“ in Nordrhein-Westfalen, genauer in Dortmund, aufgehalten hat.

In diesem Video sehen wir eine Parodie Hildmanns, namentlich als Aluhut-Song promotet. Der Gesuchte befindet sich zu dieser Zeit noch sitzend in seinem Porsche. Ein weiteres Video, das wir im Kontext finden durften, zeigt ihn vor gleicher Kulisse. Zu Beginn des Videos gibt Hildmann an, in Dortmund zu sein, was wir als gegeben und richtig einstufen. Dass die Videos zeitlich zusammenhängen, erkennen wir an den Flecken auf seinem (von uns aus betrachtet) rechten Ärmelbund. Angenommen die längere Version mit dem Ortshinweis zu Dortmund würde es nicht geben, so können aus dem kürzeren Video trotzdem Rückschlüsse auf seinen Standort gezogen werden. Im Bildhintergrund erkennen wir eine vorbeifahrende Lok mit Schrift auf einem Schild. Nach unserer Einschätzung und Analyse handelt es sich hierbei um die Anbringung von Werbung für “Knusper Grill Bochum“. Demnach hat sich Hildmann für eines seiner Erklärvideos eine Kulisse in Nordrhein-Westfalen ausgesucht. Dass er dorthin geflüchtet und dauerhaft versumpft wäre, glauben wir nach reiflicher Abwägung und Überlegung hingegen nicht.

Seit ca. Ende Februar 2021 haben wir das folgende Anlagenkonvolut zusammengestellt und ausgewertet. Außerdem sind wir Mitglied in Attila Hildmanns hauptsächlicher Telegram-Gruppe geworden. Mit Blick auf den zeitlichen Verlauf der Veröffentlichungen von Videos lässt sich feststellen, dass gewisse Elemente der Szenerie wiederkehrend sind. Seit ca. Ende Januar 2021 nutzt Attila Hildmann ein Fahrzeug, das nicht mehr sein Porsche ist. Auf das neue Fahrzeug kommen wir weiter unten im Manuskript zu sprechen. Der Hintergrund in seinen Videos ändert sich ca. ab dem 24.01.2021 signifikant, weswegen angenommen werden kann, dass Hildmann in dieser Zeit schon nicht mehr in Berlin zugegen war.

Von wem auch immer das als Versteck dienende Gebäude nebst Grundstück dekoriert und eingerichtet worden ist, die Person muss Liebhaber oder Liebhaberin diversester Stein- bzw. Natursteinsorten sein. In diesem Video sehen wir A. Hildmann in einer Nasszelle, die folglich nicht mehr seine eigene in Wandlitz zu sein scheint. Kurz darauf sehen wir die gesuchte Person in diesem Video. In der Szenerie erkennen wir Zyklopenmauerwerk aus Natursteinen, ein beigefarbenes Tor mit grünen Verstrebungen, ein Fahrzeug, das nicht der Porsche ist, und einen Sichtschutz aus Naturmaterial. Hierbei sichten wir am rechten Bildrand Gestein mit Einschlüssen, das Hinweise auf Vulkanit geben könnte. Das Material wiederholt sich in diesem Video, in dem ein krähender Hahn zu hören ist, was auf eine ländliche Gegend schließen lässt. Eine weitere Version der Aufnahme existiert hier, im Hintergrund sind erneut landwirtschaftliche Tiere zu hören. Aus dem rechten Bildrand lesen wir das zuvor erwähnte Gestein und außerdem Doppelrollos, die in zahlreichen anderen Videos immer wieder eine Rolle spielen, beispielhaft in VideoROLLO1, VideoROLLO2, VideoROLLO3. Im Außenbereich der Immobilie liegen ebenfalls Naturstein sowie eine auffällige Holzvertäfelung verbaut. Haus und Grund schätzen wir schließlich so ein:

Charakteristika Standort

| Haus mit Grundstück bzw. Garten
| Ländliche Gegend
| Landwirtsch. Tiere/Bauernhoftiere in der Nähe
| Umfriedung aus Zyklopenmauerwerk
| Beigefarbenes Tor mit grünen Verstrebungen
| Zusätzlicher Sichtschutz aus Naturmaterial
| Mehrstöckiges Gebäude mit einem Giebeldach
| Natursteinliebhaberei, Material z.T. aus der Region
| Holzvertäfelung am Gebäude (partiell)
| Doppelrollos mit Blockstreifen und Farbverlauf

In einer vorangegangenen Analyse, weitergeleitet an den Staatsschutz, heißt es:

“Es wird angenommen, dass Attila Hildmann von einem Netzwerk gedeckt und versorgt wird, das zu Teilen Immunität besitzt. Dadurch wäre es schwierig, genau diese Personen auf den Radar zu bekommen, zu beobachten oder zu durchleuchten. Das Netzwerk hat außerdem ein starkes Interesse an Unruhe, Unterwanderung etablierter politischer Strukturen, Erosion der inneren demokratischen Grundordnung. Das Netzwerk steht der Partei Alternative für Deutschland nahe oder gehört dieser an. Es bezieht eine radikale, verschwörerische und verfassungsfeindliche Position. Die Videos, die Attila Hildmann seit ca. Ende Januar 2021 veröffentlicht, zeigen ihn in einer Szenerie, die aus meiner Sicht zusammengehört und dadurch eine Einheit bildet. Auffällig sind vor allem die Doppelrollos, das Zyklopenmauerwerk im Außenbereich, das hellbraune/beigefarbene Tor mit den grünen Verstrebungen, der bambusartige Sichtschutz. Auch das Fahrzeug, in dem er sitzt. Hierbei könnte es sich nach erster Analyse um einen etwas älteren Citroen handeln, was anhand des Gurtsystems zu erkennen wäre. Die Szenerie gehört vermutlich zu einem Haus mit Grundstück oder Garten in dörflicher Gegend. In einem seiner YouTube Videos „Ich bereue nichts“ ist ein krähender Hahn im Hintergrund zu hören, was für eine ländliche Gegend spricht.

In der vergangenen Woche war ein Architekt bei uns, dem ich einige Fotos der Szenerie gezeigt habe. Intuitiv sagte er, dass es sich dabei um Räumlichkeiten handeln könnte, die in Bayern zu finden seien. Die Verwendung verschiedener Steinmaterialien fällt auf. Besonders gut sind die Steine im Außenbereich innerhalb des Zyklopenmauerwerks zu sehen. Ich fragte daraufhin ca. eine Handvoll Firmen in Bayern an, die geschäftlichen Natursteinhandel betreiben. Einer der angefragten Inhaber antwortete überraschend und mit ziemlicher Klarheit, dass es sich bei dem Stein im Außenbereich um sog. Dietfurter Kalkstein handeln würde. Dieser Kalkstein wird im Steinbruch bei Treuchtlingen (Mittelfranken) abgebaut. Angenommen er hat Recht, dann wäre die nächste Frage, was Attila Hildmann mit Treuchtlingen zu tun haben könnte. Durch weitere Recherche bin ich auf den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Müller gestoßen, der in Treuchtlingen geboren wurde. Er war auch derjenige, der im November 2020 dafür gesorgt hat, das Chaoten und Verschwörungstheoretiker in das Reichstagsgebäude gelangen konnten. Außerdem ist er selbst Verschwörungstheoretiker.

Hansjörg Müller steht dem Bundestagsabgeordneten Johannes Huber nahe, der in Moosburg a.d. Isar geboren wurde und aktuell wohnhaft in Nandlstadt ist. Zu diesem Netzwerk gehören weitere Akteure, die wir in diesem Dokument sichtbar gemacht haben (Form und Zweck über Schönheit). Ferner bin ich über ein Interview von Johannes Huber gestoßen, das er 2017 gegeben hat. Zu dieser Zeit fuhr er noch einen Citroen. Die Frage könnte lauten, was mit diesem Fahrzeug inzwischen passiert ist. Regiehinweis: Wir wissen bereits, dass es sich nicht um einen Citroen handelt.

Wie das Netzwerk räumlich zusammenhängt, haben wir auf einer Karte skizziert, die sich ebenfalls in dem verlinkten Dokument befindet. Zuletzt hatte Hildmann ein Video gepostet, das ihn im Wald zeigt. Kommentiert mit den Worten, dass er am Meer sei, was m.E. Unsinn ist. Im Tal sieht es eher nach einem Fluss aus. Das Video ist nicht durchlaufend, es wurde zusammengeschnitten, die Szenerie mit dem Sand muss aber keine völlig andere sein. Kann sein, dass es dieselbe Gegend ist, nur an unterschiedlichen Tagen oder Tageszeiten. Auf der Karte weiter nördlich gibt es die sog. fränkische SandAchse, deswegen passen Wald und Sand in Bayern auch gut zusammen.

Attila Hildmann wird nicht selbst rausgehen und Einkäufe tätigen, daher die Annahme, dass er innerhalb eines Netzwerks versorgt und beliefert wird. Um jemanden längere Zeit zu decken, muss man professionell und abgebrüht vorgehen, weswegen eigentlich keine unerfahrene Einzelperson infrage kommt. Wenn ich mir die Szenerie ansehe, komme ich zu dem heutigen Ergebnis, dass sich Attila Hildmann in einem Haus in Mittelfranken aufhält. Die Gegend ist ländlich bzw. dörflich. Das Gebäude gehört zu einem Grundstück, das stellenweise von Zyklopenmauerwerk aus Kalkstein umfriedet wird. Es gibt ein größeres hellbraunes/beigefarbenes Tor mit grünen Verstrebungen. Dazu bambusartigen Sichtschutz. Das gesuchte Gebäude könnte Eigentum von jemandem sein, der Teil des beschriebenen Netzwerkes ist.

Wir haben zwischenzeitlich unter falschen Namen E-Mails mit sog. automatischen und verdeckten IP Trackinglinks an Attila Hildmann gesendet, er hat aber keine der Anfragen angenommen. In diese Richtung versucht es auch Anonymous, darüber können Sie hier lesen. Mein Gefühl sagt mir aber immer noch, dass er in Deutschland abgetaucht ist.“

Regiehinweis: Anonymous Germany hat am 17. März 2021 mit Update vom 19. März 2021 folgende Analyse veröffentlicht, die wir als außergewöhnlich, wertvoll und im hohen Maße hilfreich einstufen. Insbesondere diese Passage sollte seriösen Politikern und Staatsvertretern Deutschlands zu denken geben: Wenn Hildmann also behauptet, dass er auf allen Plattformen zusammen im Monat 40 Millionen Views (Pageviews bei Webseiten und „Post gesehen“ auf Telegram) generiert, so ist dies nicht aus der Luft gegriffen. Das Netzwerk aus Kanälen und Bots bietet Hildmann und Kai E. auch eine gewisse Redundanz, der Wegfall eines Publikationskanals wird die beiden nicht stören, andere Kanäle werden übernehmen, neue werden dann aufgebaut und eingebunden.“

MC.N

Screenshot-Gazette2

Am 10. März 2021 meldet sich Attila Hildmann mit diesem Video bei der Öffentlichkeit und möchte glaubhaft machen, in der Türkei zu sein. Solche und ähnliche Barbershops gibt es freilich auch in Deutschland. Der Empfang ausländischen Fernsehens mit aktuellen Spielen der türkischen Liga ist hierzulande ebenfalls ohne größeren Umstand möglich. Attila Hildmann, der regelmäßig mit einer Kombination aus alten und neuen Videos in die Irre zu führen versucht, ist zeitaktuell zu sehen, was wir anhand eines Details aus der türkischen Zeitung SÖZCÜ ableiten. Diese Zeitung wird seit 2013/2014 auch in Deutschland vertrieben. Der Kameraschwenk geht über Zeitung und Pistole, dabei fällt am rechten unteren Zeitungsrand ein Artikel auf, dessen Headline wir übersetzen und mit einer vergleichbaren Quelle verknüpfen. Inhaltlich bezieht sich der Artikel auf die Hörfunk- und Fernsehmoderatorin Pinar Atalay, über die einen Tag zuvor, am 09. März 2021, in den türkischen Medien berichtet wurde. Das Bildnis der Frau mit dem blauen Kostüm ist außerdem einschlägig. Eine Referenz aus deutschen Medien ist hier zu lesen.

An der Wand des Salons im Video fällt eine größere schwarze Signatur auf. Wir finden heraus, dass es sich dabei (leider) nicht um den Namen des Inhabers sondern um eine Verehrung für Gazi M. Kemal, Mustafa Kemal Atatürk, handelt. Das Wandtattoo ist online bestellbar.

Fahrzeug Analyse

Die flüchtige Person Attila Hildmann ist nicht mehr in seinem Porsche unterwegs. Stattdessen ist er auf ein Fahrzeugmodell umgestiegen, das anhand weniger Merkmale mit hoher Wahrscheinlichkeit identifiziert werden konnte. Mit Datum vom 12. März 2021 fragt unser Haus zwei Fahrzeugspezialisten an. Innerhalb des Briefings berufen wir uns auf die Videos AH-FZ01 und AH-FZ02. Zusammenfassend ließ sich sagen, dass es sich um ein geräumiges Fahrzeug mit auffälliger Hell-Dunkel-Kombination handeln muss. Zu erwähnen waren das muschelartige Gurtsystem, der SOS-Knopf im Kopfbereich sowie die dunkle Karosserie mit silberfarbener Dachreling. Unsere Verbündeten geben daraufhin die folgende Analyse ab (Hinweis: im Video AH-FZ01 sind am rechten Bildrand passierende Fahrzeuge zu sehen, leider ist die Bildinformation zu gering bzw. zu schlecht, um die Kennzeichen sichtbar zu machen):

Warum VW?

SOS-Knopf (typisch VW), genau wie die Haltegriffe & Gurtversteller, sowie Aufhängung (Schlaufe) der Hutablage; VW-Logo im Lenkrad ist bei VWs in Silber glänzend ausgeführt – reflektiert in der Sonnenbrille (aber schlecht zu sehen)

Warum Sportsvan?

– Polster (Schwarz, schmal, quer gesteppt)
– Gibt es so nicht beim T-Roc, nur in beige, aber beim Sportsvan ab Comfortline/Highline
– Dachhimmel hell bei dunklen Sitzen; gibt es so nicht beim T-Roc
– Relativ viel Kopffreiheit -> m.M.n. zu viel für “normalen” Golf 7
– Größe aber eher kompakt, zu klein für Passat
– Dachreling in Silber (gibt es nicht beim normalen Golf 7 – nur beim Variant)
– Fensterumrandung außen in Chrom (Ausstattungslinie Highline)

Auto könnte in etwa so aussehen.

Mein Kollege hat Ihnen das Rätsel gelüftet, aus meiner Sicht hat er absolut recht!

M.LUFT und Reuther/J

Charakteristika Fahrzeug

| VW Golf Sportsvan Highline
| Dunkle Karosserie mit silberner Dachreling
| Fensterumrandung in Chrom
| Bicolor Innenaustattung, Polster gesteppt
| SOS-Knopf (ab Modell 2018)
| Glänzendes VW-Logo im Lenkrad (Silber)

Weitere Hinweise

Mit Datum vom 23. März 2021 liefert unser Gefährte JT-Green den Hinweis, dass es sich bei dem Gesteinsmaterial am rechten Bildrand um Weiberner Tuff handeln könnte. Wir untersuchen das.

Über den weiteren Verlauf werden wir Bericht erstatten, sobald Anlass geboten ist. Sollten Sie unserem Team beiwohnen wollen, melden Sie sich bitte persönlich per E-Mail oder Telefon bei uns. Vielen Dank an alle Unterstützenden. Mit freundlichen Grüßen aus unserer Unterkunft.

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