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Wer seid ihr und wie definiert ihr euch?

Buckminster NEUE ZEIT ist ein Kombinat freischwingender Akteure. Wir verrichten Auftragsarbeiten und freie Arbeiten. Dies mit einem hohen Maß an Verlässlichkeit, Engagement, Kreativität und feinem Gespür. Unsere Projekte durchlaufen klassische Stufen und Etappen linearer Planung, Organisation und Projektabwicklung. Wie auf hoher See kommt es trotz aller Weisheit und Weitsicht zu Turbulenzen oder unvorhergesehenen Bedingungen, auf die wir mit Können, Charme und Improvisation antworten. Unsere persönliche Handschrift wird in Zwischenräume eingewoben, dadurch erzielen wir originäre Werke, Individualität und Unverwechselbares. Etwas, das gemeinsam begonnen wurde, bringen wir konzentriert, selbstreflektiert und mit der Liebe zur Mission zum Abschluss.

Wie möchtet ihr nicht genannt werden?

Agentur.
Dienstleister.

Fuller Answering Questions

tbsc, to be steadily continued

Urlaub Spezial, Usedom 2022

Was ist die erste sinnvolle Anschaffung auf der Insel?

Einen weirden Ballon vom Marktplatz kaufen und mit dem dann rumlaufen. Danach vegetarische Pasta aus dem Foodwagen mit wiederverwertbarem Besteck.

Woran sind 99% aller Inselbesucher achtlos vorbeigelaufen?

An wunderschönen Stinkmorcheln und dunklen Nacktschnecken mit freiliegendem Atemloch.

Was kann auf der Insel bewusst wahrgenommen werden?

Stolpersteine in Binz und eine Gedenktafel der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). An Letztere stellt der Gast eine Gedenkkerze hin und freut sich noch aus der Ferne darüber.

Worauf hat sich das Inselherz am meisten gefreut?

Nach Jahren der Abwesenheit auf das Meer, ihm sollte die Aufmerksamkeit gebühren. Wäre da nicht die große Uhr an der Promenade gewesen, die auf allen Seiten die gleiche Uhrzeit anzeigte, nur auf einer nicht. #Kopfsalat #SiehtDasNiemand? #ErstDieUhrDannDasMeer

Gab es noch mehr Kopfsalat?

Und ob. Die Geschichtstafel am Schloss Pudagla. Das erste Foto entstand im Jahr 2010 (Netzfund), das zweite Foto wurde im Juli 2022 selbst aufgenommen. 

Frühstück oder Frösche?

Erst die Frösche!

Sind Sie der einzige Gast mit einer eigenen Vase auf dem Tisch?

Selbstverständlich 😉 “Die Vase ist ukrainische Handwerkskunst, die Blumen und Gräser sind handgepflückt [undsoweiterundsofort]”.

Und die Kirchen?

Dürfen nie fehlen. Seh- und Wahrnehmungstest inklusive. Nur die Kirche angucken reicht nicht? Nein! :o)

Worüber war (und ist) die Seele tief berührt?

Nebelschwaden über den Feldern früh am Morgen. Lichtspiele. Über den Storch, der seine Runden flog. Das Meer bei aufgehender Sonne.

Lieblingsfahrzeug für die Insel?

Der erotische Blaue mit dem bei Bedarf heruntergelassenen Dach. Hilarious moment? 1 Ostseebad, 1 offenes Verdeck, 1 ACDC Song. Danke Usedom ♥

Neue Sprachfäkalie?

“in einer Zeit, wo […]”
“ist der Tag, wo […]”
“am Wochenende, wo […]”
“im Jahr 2022, wo […]”

Abhilfe:

“in einer Zeit, in der […]”
“ist der Tag, an dem […]”
“am Wochenende, als […]”
“im Jahr 2022, in dem […]”

Können sich Menschen entschuldigen?

Nein, sie können aber um Entschuldigung bitten. Medien und Presseorgane, die schreiben/berichten “er/sie hat sich entschuldigt” haben in dieser Frage entweder nichts reflektiert oder nichts verstanden, oder beides.

Wie lange hat die Recherche über Anonymous gedauert?

1,5 Tage (im Tunnel) und zusätzliche 1,5 Tage, um den Artikel “Anon + Aaron” zu schreiben. 

Eine nette Geste?

Wer an fremden Tischen sitzt, ganz gleich ob im Restaurant oder bei Nächsten, soll die Stühle ordentlich hinterlassen.

Die meisten Menschen, nachdem sie ihren Allerwertesten erhoben haben, wofür sie ihren Stuhl zurück und/oder zur Seite schieben mussten, lassen die Stühle dann so stehen, anstatt sie ordentlich wieder hinzustellen und in Reih und Glied näher an den Tisch zu rücken. Das Bild soll sein, wie es vorgefunden wurde, als die Menschen an ihre Tische kamen und selbst Ordnung erwarteten.

Neue Sprachfäkalie?

Tschüssi!

Was bereitet euch Schmerzen?

Dummheit,
Inkompetenz,
schlechter Geschmack,
und atonale Musik.

Die ersten beiden Attribute sind sehr mit uns in Resonanz gegangen, als wir sie gelesen haben. Als hätte jemand Gedanken niedergeschrieben, die vorher für uns noch unbewusst waren. Atonale Musik, nun, die durften wir halbfreiwillig selbst erfahren. Das Ereignis fand 2020 in der Staatsoper Berlin statt, wir gingen als Gast dorthin. Nach den ersten Minuten Programm gab es für die hochsensiblen Charaktere zwei Optionen: Den Saal verlassen oder zwangseinschlafen. Sichtlich bemüht und etwas beschämt entschieden wir uns damals für Letzteres (und würden es zum Schutz der Seele wieder so entscheiden).

Seid ihr angreifbar?

Bestimmt. Key Charaktere von uns reden und schreiben wie der Schnabel ihnen gewachsen ist. Wir sprechen aus, was andere heimlich denken. In zahlreichen Breitengraden gelten wir deswegen als unbeliebt.

Wer oder was sind Daueraufreger für euch?

Die Persönliche Meinung unserer Unternehmensleitung: “Aufreger ist möglicherweise das falsche Wort. Wenn es aber um die Energie dahinter geht, bildet nahezu die gesamte Veranstaltungsbranche auf Organisatorenseite inklusive ihrer Entourage diese Irritation, wie ich sie nenne. Die Arroganz der Branche hat seit dem Beginn der Corona-Pandemie eine bedauerliche Dimension angenommen. Initiativen wie “Jetzt-Sonst.de” starteten Forderungskampagnen auf Internetseiten und anderen Medien. Im frühen Stadium waren merkwürdige Abbildungen deutscher Spitzenpolitiker mittels Bildsprache und der Fokussierung auf bestimmte körperliche Merkmale zu sehen (z.B. bei Peter Altmaier). Allein das Wort Forderung fand ich damals dreist und frech. Der rote Faden an Überheblichkeit zog und zieht sich fort. Die Initiative “AlarmstufeRot” beispielsweise inszeniert sich mit den Worten: “Wir sind das Bündnis der einflussreichsten Initiativen und Verbände der deutschen Veranstaltungswirtschaft.” Als sei das nicht bereits genug, heißt es im Bereich des Footers auf der Website: “Diese Internetseite wurde von den einflussreichsten Initiativen der Veranstaltungswirtschaft initiiert und gestiftet.” Am Ende des Tages kochen aber doch alle nur mit Wasser. Im negativen Sinne den Vogel abgeschossen hat das T.R.Ü.F.F.E.L. Institut, also das Research Institute for Exhibition and Live-Communication, selbstverständlich vom FAMAB Kommunikationsverband, jetzt (fwd) Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft, und (Achtung), ein Vertreter der Branche für Integrated Brand Experiences. Nach jahrelanger Pseudoforschung und Selbstbeschäftigung sah sich das T.R.Ü.F.F.E.L. Institut zur Blütezeit der Pandemie plötzlich veranlasst, Handlungsempfehlungen für die Eventbranche über den Umgang mit der Pandemie abzugeben und zu veröffentlichen. Agenturen sprangen auf diesen Zug, der nicht im entferntesten auf die Bedürfnisse und Gefahren der Pandemie abgestimmt war, auf, und legitimierten sich mit einer Art Gütesiegel quasi selbst zur Durchführung von Events. Diese Gangart wurde von den zuständigen Behörden zügig unterbunden, weswegen auch zeitlich taktlos platzierte Back-To-Live Versuche der Branche wieder abgesagt werden mussten. Um es mit dem Titel einer Reportage auszudrücken: Selbstverliebt, machthungrig, kaltherzig.”

Ein furchtbares Wort?

Zufall.

Und stattdessen?

Divine Timing
Hilfsweise: Koinzidenz(en) in Verb. mit Synchronizität(en).

Qualität der Berliner Justiz?

Nach den jüngsten Erfahrungen unserer Geschäftsführerin: rechtsstaats- und verfassungswidrig. Die Bindung an Recht und Gesetz interessiert nur wenige Richterinnen und Richter. In Strafverfolgungssachen werden Personen, die bspw. im öffentlichen Dienst tätig sind, trotz offensichtlicher Straffälligkeit, straffrei gehalten. Unschuldige werden stattdessen strafrechtlich verfolgt und angeklagt. 

Naiselta naiselle: Kuka on silmiinpistävän viehättävä Berliinin oikeuslaitoksessa?

Naiset Saar, Koppers ja Faust

One of the greatest miracles of our time?

We’re going to be in the Hudson.

Ein manierliches Renteneintrittsalter?

Man wird es halten wie Mörike und mit 39 in Rente gehen.

“Stattdessen zieht es Mörike vor, schönste Gedichte zu schreiben, lesend im Garten zu sitzen, den Wolken bei ihrem aufregenden Tun zuzusehen oder den Gesängen der Dorfkinder zu lauschen. 1843 hat er es endlich geschafft. Im zarten Alter von 39 Jahren wird sein Antrag auf Pensionierung genehmigt.”

Herbstgedicht

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

(Eduard Mörike)

Juristische Vorbilder?

Johann Schwenn.

“Was wir dann hinterher gehört haben, war von einer Erbärmlichkeit, die ihresgleichen suchte in einem Gerichtssaal.”

“Einer Gutachterin unterstellt er Spekulationen, einen Traumatologen nennt er Scharlatan […]”

“Dann kam es zum Schulterschluss mit der Staatsanwaltschaft, bei der sich ja der Vorsitzende ausdrücklich für diese miserablen Ausführungen noch bedankt hat.”

Über Amerikanische Methoden: “Das ist erst dann erforderlich, wenn man es mit solchen Gegnern zu tun hat. Und Gegner war nicht nur die Staatsanwaltschaft, sondern auch das Gericht. Von Unbefangenheit konnte da keine Rede sein.”

“Verteidiger unterbricht ungestüm Plädoyer des Anklägers […]”

“Jeder bekommt, was er verdient.” 

Sprachfäkalien?

Zu bestaunen sind die Leute, die auf etepetete machen und dann an der Kasse “mit Karte” zahlen wollen.

Auf Arbeit […]

Mit Auto […]

In Urlaub […]

Auf Toilette, auf Klo […]

Eine nette Geste?

Danke sagen, wenn vor Ihnen jemand den Warentrennstab auf das Kassenband legt.

Ihrem Nachfolger den Warentrennstab gleichermaßen hinlegen.

Spukt es im Haus auf dem Friedhof?

“Gerade kam im Flur wie aus dem Nichts die Glaslampe runter. […] In tausend Teile zerschellt.”

“Auf dem Dachboden klopft es doch […]”

“Das Teil ist weg, haben die Engel geholt.”

“Da ist eine ältere Frau im Fenster […] im Licht!”

“Ich hatte gerade ein paranormales Erlebnis. Der Löwe saß immer an seinem Platz, jetzt sitzt er aber an meiner Trinkflasche!” (Tim Felix Dreske, aufgeregt am Telefon, 2017)

Liegen manchmal Knochen sichtbar auf dem Friedhof?

“Das Gebiss sieht ja scharf aus!”

Grauzonen erobern und Grenzen des Möglichen verschieben?

Buckminster NEUE ZEIT hält sich immer nur an die Regeln und Vorschriften.

Ein unschlagbar gutes Hygienepapier?

Auch über solche Fragen besteht Redebedarf. Buckminster NEUE ZEIT empfiehlt voller Überzeugung ein schwedisches Fabrikat. Das Produkt ist in gut sortierten Rossmann-Filialen erhältlich oder kann online bestellt werden. 

Neue Sprachfäkalie?

AGBs – Allgemeine Geschäftsbedingungens

Phasen zur Vermeidung eines Haustiers

“Die eine Beerdigung hat mir gereicht”
“Kein neues Haustier mehr”
“Eine Katze kommt mir nicht ins Haus”
“Ach, die ist aber toll!!!”
“Komm mal her”
“Katzenklappe”
“Ja, du darfst überall hin”

Buckminster-Meggy03
Buckminster-Meggy01
Buckminster-Meggy02
Buckminster-Meggy04

Anzeichen, dass etwas zu Ende geht (und was NEUES kommt)

“Wir müssen die krassesten Ablaufpläne schreiben”
“Nur atmen und Toilettengänge aussparen (aber einkalkulieren)”
“Ich hab’ keine Lust mehr auf diese Ablaufpläne”
“Geraubte Kraft und Lebenszeit”
“Dann quäl dich doch nicht”
“Wir haben alle Etappen im Kopf”
“Und die anderen ihre Function Sheets”
“Mach’s kurz”

+ Autobahn rauf, runter
+ Hilton Hotel rein, raus
+ Melia Hotel rein, raus
+ asisi Panometer rein, Aufbau 1, raus
+ Frauenkirche kontrollieren
+ Hilton Hotel rein, kurz Füße kühlen, Nickerchen, raus
+ DGUV Congress rein, Aufbau, raus
+ asisi Panometer rein, Aufbau 2, Event, raus
+ Frauenkirche rein, hoch, runter, raus
+ asisi Panometer rein, Abbau, raus
+ Hilton Hotel rein, kurz Füße kühlen, Nickerchen, raus
+ DGUV Congress, rein, Tagung, Abbau, raus
+ Autobahn rauf, runter
+ Agentur rein, ausladen, hübsch machen, Closing Drink, raus
+ KUR

“Mein Glücksspeicher wird nicht mehr richtig voll”
“Gute Reise morgen! Und komm gesund wieder zurück. Björn”
“Ich kann keine Agentur mehr führen. Es macht mich unglücklich.”
“Mach Du erst einmal das, was Du Dir vorgenommen hattest.”
“Ich möchte in wenigen Sätzen zusammenfassen,
wie ich mir eine Übernahme der Eventkunden vorstelle.”
“Ein Wechsel wird von meiner Seite für den 1.2.2018 angestrebt.”
“Mit diesem verbindet sich auch die Übernahme von Tim als Projektleiter von artribute”
“Ich glaube, dass es wichtig ist, dass Du im Anschluss „loslässt“ […]”

Ich möchte noch einmal betonen, dass die Kürze dieser Mail nur zusammenfassender Natur ist und nicht die eigentliche Aufgabe spiegelt:  Das „Erbe“ der EVENTAGENTEN würdig zu vertreten und in eine neue Zukunft zu führen. Hier danke ich Dir sehr für das Vertrauen und die Freundschaft in meine Person.

In remembrance of

The Goddess among agencies

Aretha
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